März 2016

1. Preis
in der Meisterklasse beim Eurosymposion der Europadrechsler.

 

 

 

 

 

Beim Eurosymposion gab es wieder einen internationalen Drechsel-Wettbewerb, dieses mal mit dem Thema "Auf und Ab".

Mein Beitrag zum Wettbewerb war eine Dose aus Esche mit einem Griff aus Wenge. Die Dose hat eine Höhe von 145 mm incl. Griff und einen Durchmesser von 155 mm.

Der Deckel wurde vor dem Drehen vom Rohmaterial abgespalten, dann um 180° gewendet in den Dosenkörper eingepasst.

   

 

 

 

Juli 2015

Tropischer Sonntag in Bethlehem!

Unglaublich, was heute in meiner Werkstatt passiert ist.
 

Seit Tagen schon kratzen die Temperaturen an der 40°C-Marke.
Die Badeseen ringsum sind überfüllt, die Getränkehändler grinsen von einem Ohr zum anderen, an den Eisdielen stehen sich Touristen und Einheimische die Füße platt und jeder Aufenthalt im Freien kann über kurz oder lang zu Kopfschmerzen, Verwirrungzuständen, Sonnenstich und noch Schlimmerem führen.

Da ist es doch gut, dass meine Werkstatt immer noch einigermaßen kühl und frisch ist. Und auch meine Holzvorräte gut aufgehoben sind.

Dachte ich ...

... bis ich am Vormittag Geräusche hörte. Beunruhigende Geräusche. Schmatzende, saugende, blubbernde Geräusche, gerade so, als ob Milch überkochen würde.
Aus der Werkstatt, in der ja niemand war.
Wer soll an so einem tropischen Sonntag in meiner Werkstatt Milch oder ähnliches kochen?
Habe ich beim letzten Drechselkurs vielleicht den Kocher mit dem Pech nicht ausgeschalten? Nein, konnte nicht sein.

Entschlossen stapfe ich über die kurze Treppe in die Werkstatt hinunter.
Nichts besonderes zu sehen, nur die merkwürdigen Blubbergeräusche.
Im Schulungsraum - nichts zu sehen.
Drüben im Maschinenraum - auch nichts.

Aber dann, auf der Hobelbank direkt unter dem Fenster an der Südseite.

 

Du meine Güte!

 

Da habe ich ja wohl am Freitag Abend nach dem Drechslerstammtisch
auf einen vorgeschruppten Nußbaum-Rohling ein zugesägtes
Stück Ahorn gelegt.

Und dort vergessen.

Tropische Hitze, die sogar Holzstücke zum schmelzen bringt!

 

 

 

     
 

 

"Vom Material zur Form"

ein Workshop mit

Ernst Gamperl und Steves Danguy

vom 21. bis 25. November 2011

 

November 2011

 

 

Ernst Gamperl ist als Drechsler und Künstler eine Ausnameerscheinung.

Hat er doch den gewaltigen Schritt vom Kunsthandwerk zur bildenden Kunst

gewagt und auch geschafft.

Seine Schöpfungen sind fast auf der ganzen Welt  in Galerien

und Museen zu bewundern.

Mit Ernst Gamperl verbindet mich eine Freundschaft, die bis in die Anfänge

seines kreativen Schaffens zurückgehen.

Ich habe bis heute seine Entwicklung und sein Schaffen beobachtender

Weise begleitet.

An diesem Workshop teilhaben zu dürfen war ein lange gehegter Wunsch,

den ich mir Dank des Einsatzes meiner Frau Gisela und meines Mitarbeiters

Robert (sie haben in der Werkstatt die Stellung gehalten), erfüllen konnte.

Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich habe in dieser Woche

"nur" zwei Werkstücke fertiggestellt, die aber an Qualität,

die mögliche Quantität bei weitem übersteigen.

 

Ernst Gamperl bei der Begutachtung

meiner Dose.

 

     
 

Beide Arbeiten sind aus Eiche, strukturiert und mit ausschließlich natürlichen Substanzen Oberflächenbehandelt.

 

  Die Teilnehmer des Workshops
     
 

 

Alabaster und...

 

September 2011 
 

2 mal Alabaster,   Borde

 

mit Blattgold vergoldet.

 

       

 

Dosen, Dosen, Dosen.....

 

Details:

 

 

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

... alles ist vergänglich,
auch die Ausstellung
"Dreh-Mommentee"
ist inzwischen wieder abgebaut.

              
 

 

Für alle die nicht kommen konnten, hier einige Bilder :  

 

 
 

 

     
 
     
 
     
 
     
        
     
 

 

...und wie ein

 

Phönix aus

 

der Asche...

 

 

Skulptur aus einem Eichenbalken eines abgebrannten Schafstalls.Höhe = 75 cm

 
 

Mein Beitrag im Drechslerwettbewerb zum Thema "Kontraste"

 

am 16. - 18. April 2010 in Oberwolfach (Schwarzwald)

 

"Afrika"

 

Ein Lichtobjekt aus afrikanischem Ebenholz, Alabaster und gerostetem Stahl.

 

Das Objekt erzielte den 2. Platz in der Wertung Klasse A (Profis)

 
Höhe 84 cm 
 
 
 

und aus dem Reststück des

Ebenholzes entstand:

 

"Voodoo"

 

mit einem Knochensplitter.

                         
 

 

 

Weihnacht 2009

 

 
     
     

Holzverwertung einmal anders ...

 

aus Brennholz kreiert.

   
     
 

     
 
     
 
     
     
     

Meine "neuen" Schalen,

 

in nassem Holz gedrechselt

   

Diese Schalen werden in Nassholz (Schlagfrisch) gedrechselt,

die Ausenseite wird bei langsamer Drehzahl mit einer kleinen

Drechselröhre fein überdreht, so entsteht ein feines Muster.

Gewindegleich umhüllt es die Schale.

Die Innenseite wird fein geschliffen,

 
     

Oberfläche geölt und gewachst.

Höhe= 12cm    Durchmesser= 24cm

 

Kirschbaumschale schwarz gebeizt, Rand vergoldet.

 

     
 

Kirschbaum geölt und gewachst.

Höhe= 15cm    Durchmesser= 25cm

     
2 kleine Schälchen aus Birnbaum.  
     

Ballon aus Birnbaum mit Kern verarbeitet

Höhe= 21cm  Durchmesser= 36cm

 

Schale aus Birnbaum

Höhe= 20cm  Durchmesser= 29cm

     
 
     

"SPECKSTEIN"

 

 
     
 
     

 

"ALABASTER"

der Stein der Pharaonen

 
     
 

Weißer Alabaster mit Einschlüssen

nach etruskischem Vorbild gedreht

H= 150mm  D= 220mm

     

Vase gedreht aus

blauem Alabaster

H= 160mm  D= 130mm

 
     
  Detail: die Borte
     

Dino-Eierschale

H= 115mm  D= 170mm

 
     
 

Makelloser weiser Alabaster

H= 140mm  D= 190mm

Wandstärke= 4mm !

     

Detail:

Borte fein gezahnt.

 
     
 

 

 

 

Diese Säulen aus Alabaster

wurden im Auftrag gearbeitet.

Sie sind heute Bestandteil

des Nachbaus eines römischen

Hausaltares.

 

 

Römischer Hausaltar,

gefertigt von:

Steinmetzmeister

Günther Jüngling

 
     

 

"SERPENTIN"

aus Zöbliz (Erzgebirge)